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2008-2009

 

20.12.2009

Bericht zum 5. PiA-Forum NRW am 08.11.2009

Am 08.11.2009 fand in Bochum das 5. PiA-Forum NRW statt. Eingeladen waren alle Institutssprecher der nordrheinwestfälischen Ausbildungsinstitute (Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten). Insgesamt nahmen 18 InstitutssprecherInnen an dem Forum teil.

Nach einer Vorstellungsrunde berichteten die PiA-NRW Sprecher Robin Siegel und Eva Puschmann sowie Bundessprecher Jürgen Tripp über die Entwicklungen im vergangenen Jahr. Dies betraf insbesondere die Umsetzung der Abgabe halber Kassensitze, die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der KJP-Mindestquote sowie die geplante Neuregelung zum Eintritt in das Versorgungswerk der PTK NRW.

Als Gast nahm Cornelia Beeking, frühere stellvertretende PiA-NRW Sprecherin, an dem Forum teil. Sie ist seit der letzten Kammerwahl Vorstandsmitglied der Psychotherapeutenkammer NRW (PTK NRW). In einem spannenden Vortrag informierte sie über Ziele und Aufgaben der PTK NRW und rief die teilnehmenden Institutssprecher dazu auf, sich auch nach der Ausbildung weiterhin politisch in den Gremien der Selbstverwaltung zu engagieren. Ein weiteres zentrales Thema blieb, wie auch auf den vergangenen Tagungen, die Reform der Psychotherapieausbildung und die Diskussion rund um das Forschungsgutachten.

Neben den inhaltlichen Themen wurde eine neue stellvertretende PiA-NRW Sprecherin gewählt werden, da Eva Puschmann ihr Amt zur Wahl gestellt hat. Wir danken Eva Puschmann ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit und freuen uns, dass sie uns auch weiterhin im Sprechergremium erhalten bleibt. Als neue stellvertretende PiA-NRW Sprecherin wurde Judith Seha von der APV in Münster gewählt.

Das nächste PiA-Forum NRW wird voraussichtlich Ende März / Anfang April stattfinden.

 
Protokoll des 5. PiA-Forum 

 

 

23.09.2009

Aktuelles Interview zum Forschungsgutachten

Unter folgendem Link findet Ihr ein Interview mit der PiA-Vertretung NRW aus dem NRW-Teil der aktuellen Ausgabe des Psychotherapeutenjournals zum Thema Forschungsgutachten. www.ptk-nrw.de/seiten/kammer/documents/PTJ_3_09_NRW.pdf

 

 

 17.09.2009

Nächstes PiA-Forum NRW

Das nächste PiA-Forum findet voraussichtlich am 08.11.2009 in Bochum statt. Der Termin kann schon vorgemerkt werden, detaillierte Informationen und Einladungen folgen noch.

 

 

16.09.2009

Erweiterter Bewertungsausschuss: Mehr Geld für ambulante Psychotherapie

Unter folgendem Link findet Ihr eine aktuelle Meldung der Bundespsychotherapeutenkammer zur Finanzierung halber Kassensitze. www.bptk.de/show/2802337.html

 


24.07.2009

Kommentar zum Forschungsgutachten zur Ausbildung zum Psychologischem Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten

Seit dem 7. Mai 2009 ist das Forschungsgutachten zur Psychotherapieausbildung veröffentlicht. Von Seiten den Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) wurden einige Hoffnungen auf eine Verbesserung der aktuellen Ausbildungsbedingungen mit dem Gutachten verknüpft. Neben der umfangreichen statistischen Auswertung der erhobenen Daten, machen die Autoren des Gutachtens einige konkrete Vorschläge zur Umgestaltung der Ausbildungsbedingungen zu denen wir im Folgenden Stellung beziehen.

Die Ergebnisse des Gutachtens bestätigen eindrücklich, was viele PiA bereits seit langem kritisieren. Gut die Hälfte der PiA erhält für die Praktische Tätigkeit (PT) keine Vergütung, während die Kliniken durch den Einsatz der PiA eine teilweise deutliche Entlastung erfahren und mit der Regelung zur PT insgesamt zufrieden sind. Es wird deutlich, dass in den meisten Kliniken ein Ungleichgewicht zwischen Ausbildung, Arbeitstätigkeit und Vergütung besteht. So werden viele PiA als z. T. vollwertige Arbeitskräfte eingesetzt, ohne eine ausreichende Einarbeitungszeit und Anleitung zu gewährleisten. Aufgrund des Ausbildungsstatus wird, trotz guter Arbeit, keine oder nur eine geringe Vergütung gezahlt, denn offiziell lernen PiA während dieser Zeit nur verschiedene Störungsbilder kennen, was das derzeitige Ziel der praktischen Tätigkeit betrifft.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten dieses Dilemma zu lösen. Zum einen können die Ziele angepasst werden. Dies bedeutet, dass PiA dann auch nach dem PsychThG bzw. der PsychAPrV nicht nur Störungen kennen lernen, sondern dass sie unter Anleitung und Supervision einen wichtigen Bestandteil eines multiprofessionellen Behandlungsteams in einer stationären Einrichtung darstellen. Eine zweite Möglichkeit besteht darin die realen Umstände der Zielsetzung anzupassen, d. h., dass tatsächlich nur verschiedene Störungen kennen gelernt werden ohne dabei selbstständig therapeutisch tätig zu sein.

Im Forschungsgutachten wird genau letztere Auffassung deutlich und konsequent weiter empfohlen. Hierzu passt die Verkürzung der PT auf 1200 Stunden bzw. 12 Monate, wovon nur noch 600 Stunden bzw. 6 Monate in einer psychiatrischen Klinik absolviert werden müssen. Mehr Zeit ist tatsächlich nicht notwendig, um diese Ziele zu erreichen. Passend hierzu wird die Einführung eines Curriculums gefordert, wodurch sichergestellt wird, dass jeder PiA, die entsprechenden Störungsbilder kennen lernt. Letztlich sind mit dieser Auffassung der PT auch die Vorschläge zur Finanzierung der Psychotherapieausbildung konform. Insbesondere das Bafög-Modell sowie das Darlehens-Modell zeigen auf, dass nicht die Arbeitstätigkeit der Ausbildungsteilnehmer vergütet wird, sondern die Ausbildung selbst. 

Diese Vorschläge wären – konsequent durchgeführt – durchaus in der Lage, die aktuelle Schieflage zwischen Zielen der PT, der tatsächlichen Arbeitstätigkeit und den finanziellen Problemen zu lösen, da sie Durchführung der PT den Zielen anpassen und eine Bafög-Finanzierung gewährleisten.

Auch wenn hierdurch eine finanzielle Sicherung ermöglicht würde, entspräche diese Lösung nicht der Forderung vieler PiA, wie sie z. B.  im Positionspapier der PiA-Vertretung NRW formuliert wird. Aus unserer Sicht wird hier viel Potential der PT bzw. einer praktischen Zeit in einer psychiatrischen Klinik im Rahmen der Ausbildung verschwendet. So wird durch die dann fehlende therapeutische Arbeit in diesem Ausbildungsabschnitt die starke Spezialisierung der Ausbildung auf die ambulante Therapie gestärkt, obwohl momentan fast die Hälfte der approbierten Kolleginnen und Kollegen in einem institutionellen Setting arbeiten und dies damit ein wichtiges Arbeitsfeld von zukünftigen Psychologischen Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (PP/KJP) darstellt. Um auf eine stationäre Arbeit vorzubereiten, ist es wichtig, dass PiA auch im Rahmen ihrer Ausbildung tatsächlich in einer Klinik unter Anleitung und Supervision therapeutisch arbeiten. Dabei ist es absurd zu glauben, dass die Weiterbildungs­ermächtigungen der Chefärzte eine ausreichende Anleitung sicherstellt. Vielmehr müssen PP/KJP für diese Arbeit zuständig sein, denen ausreichende Kapazitäten zur Einarbeitung und Anleitung der PiA zur Verfügung stehen.

Die Arbeitstätigkeit der PiA muss darüber hinaus auf einer berufsrechtlichen Basis finanziell adäquat vergütet werden. Nur so können angehende Psychotherapeuten tatsächlich lernen, Therapiekonzepte in einem multiprofessionellen Team zu erstellen und durchzuführen. Dass PiA ausreichende Kompetenzen hierfür mitbringen, zeigen die Einschätzungen der Kliniken, welche die Arbeit der PiA sehr positiv bewerten. Das Meister-Bafög könnte dann eine Finanzierungsmöglichkeit über die PT hinaus bieten.

 

Hinsichtlich der Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung zum PP bzw. KJP wird im Forschungsgutachten das vorgestellte Common Trunk-Modell präferiert, das für beide Ausbildungsgänge gleiche Zugangsvoraussetzungen, sowie ein gemeinsames Curriculum in der ersten Hälfte der Ausbildung mit einem anschließenden Schwerpunktcurriculum vorsieht. Durch die Vorschläge der Gutachtenkommission erhalten auch pädagogische Studiengänge den Zugang zur Erwachsenenausbildung, vorausgesetzt sie implementieren ausreichend psychologische Inhalte in das Studium.

Positiv bei diesem Modell ist, dass bei abgeschlossener Ausbildung eine unaufwändigere Nach-Qualifizierung in der jeweils anderen Fachrichtung möglich wäre und dass es eine größere Nähe der Ausbildungskandidaten mit den unterschiedlichen Schwerpunkten und damit mehr Austauschmöglichkeiten, Vernetzung und Zusammenarbeit herstellen würde.

Problematisch könnte allerdings sein, dass viele nicht-psychologische Studiengänge die geforderten 150 ECTS nicht anbieten können und somit keine Zugangsmöglichkeit zur Ausbildung mehr darstellen würden. Neben einem Verlust der insbesondere im KJP-Bereich relevanten pädagogischen Kenntnisse könnte es hier durch den Rückgang qualifizierter Fachkräfte zu einem deutlichem Nachwuchsmangel kommen. Es wäre zu überlegen, in welchem Umfang Fachhochschulen psychologische Inhalte anbieten können und hier einen passenden Kompromiss hinsichtlich Höhe und Inhalt der definierten der ECTS zu finden.

Zu beachten ist dabei, dass durch die Definition der 150 ECTS mit psychologischen Inhalten nach diesen Vorschlägen nicht mehr die Art des Hochschulstudiums relevant ist, sondern die Inhalte, so dass sich unseres Erachtens auch die kritische Diskussion um den Zugang pädagogischer Grundberufe zur Erwachsenenausbildung größtenteils erübrigen würde. Damit auch Absolventen von Studiengängen, die diese Voraussetzungen nur teilweise erfüllen, die Ausbildung beginnen können, schlägt die Gutachterkommission das Nachholen von ECTS im Rahmen eines Propädeutikums vor. Auch wir bewerten diese Möglichkeit grundsätzlich positiv, merken jedoch kritisch an, dass die nachzuholenden ECTS wahrscheinlich durch angehende PiA bezahlt werden müssen, was eine weitere Verteuerung der Ausbildung mit sich bringt. Darüber hinaus ist zu diskutieren, welche Inhalte nachgeholt werden können. Insbesondere den Vorschlag der Gutachtenkommission, dass ein psychologisches Praktikum nicht nachgeholt werden kann, halten wir für sehr fragwürdig, mutet dies doch eher wie ein Stolperstein denn als Türe zur Ausbildung an.

Insgesamt erachten wir es als sinnvoll, dass bestimmte psychologische Studieninhalte als Zugangsvoraussetzungen für beide Ausbildungsformen definiert werden. Inhaltlich sollten alle anerkannten Schwerpunktrichtungen (VT, GT, TP, PA) hinreichend und zu gleichen Teilen berücksichtigt sein. Durch die vorab nachgewiesenen Kompetenzen in klinischer Psychologie, die Praktikumserfahrungen während des Studiums sowie die Erweiterung und Vertiefung der Fachkenntnisse mit Beginn der Ausbildung wird deutlich, dass PiA über ausreichende Kompetenzen verfügen, die eine therapeutische Arbeit unter Anleitung während der PT rechtfertigen.

Hinsichtlich der weiteren inhaltlichen Empfehlungen erscheint uns die Erhöhung der Selbsterfahrungsanteile unbedingt wünschenswert. Diese wird auch im Forschungsgutachten von den Teilnehmern einer Ausbildung mit Schwerpunkt Tiefenpsychologie/Psychoanalyse sehr positiv bewertet, während Teilnehmer einer Ausbildung mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie eine Erhöhung des Anteils wünschen.

Mit diesem Beitrag möchten wir zur konstruktiven Diskussion beitragen und wünschen uns, dass die Anregungen im weiteren Reformprozess Berücksichtigung finden werden.

Stellungnahme als PDF zum downloaden: PiA-Vertretung_NRW_Stellungnahme_zum_Forschungsgutachten.pdf

 

08.05.09

Forschungsgutachten veröffentlicht!

Das vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebene Forschungsgutachten zur Psychotherapieausbildung ist von der Forschergruppe an das Gesundheitsministerium übergeben worden und ist nun auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums veröffentlicht. Es kann unter dem folgendem Link heruntergeladen werden:

http://www.bmg.bund.de/cln_153/nn_1168258/SharedDocs/Standardartikel/DE/AZ/P/Glossar-Psychotherapeutische-Versorgung/Uebergabe__Psychotherapeutengutachten__07-05-09.html

 

 

08.05.09

PiA-Bundeskonferenz am 29.04.09 in Berlin

Am 29.04.09 fand in Berlin die Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung statt. Dies ist ein einmal jährlich stattfindendes Treffen der Landes-PiA-Vertretungen. Die bisherigen Sprecher der Bundeskonferenz Frank Mutert und Kerstin Sude beendeten ihre einjährige Amtszeit und als neuer Sprecher der PiA-Bundeskonferenz wurde Jürgen Tripp aus Münster gewählt. Zur stellvertretende Sprecherin wurde Christiane Götze aus München. 

Weitere Informationen zur PiA-Bundeskonferenz gibt es auf der Homepage der Bundespsychotherapeutenkammer:

http://www.bptk.de/show/2413555.html

Jürgen Tripp ist mit der Wahl zum Sprecher der Bundeskonferenz von seinem Amt als stellvertretender nordrhein-westfälischen PiA-Sprecher zurückgetreten, um sich voll der Aufgabe als Sprecher der Bundeskonferenz zu widmen. Für ihn übernimmt Eva Puschmann das Amt der stellvertretenden nordrhein-westfälischen PiA-Sprecherin. 

 

15.04.09

Antwort der Bundesregierung auf kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei zur Psychotherapieausbildung

Die Bundestagsfraktion der Linkspartei hat in einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung eine Reihe an Fragen zur Psychotherapieausbildung gestellt, die insbesondere den Charakter der Ausbildung, den Status der Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) während der Ausbildung und die finanzielle Situation während der Ausbuildung betreffen.

Die kleine Anfrage mitsamt der Antworten der Bundesregierung ist unter diesem Link nachzulesen:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/124/1612401.pdf

 

 

07.04.2009

Bericht zum 4. PiA-Forum NRW

Am Sonntag, den 29. März fand zum vierten Mal das PIA-Forum NRW diesmal in den Räumlichkeiten des IPR-AKJP in Köln statt. Dies ist die Versammlung der gewählten PIA-Sprecher/innen aller Ausbildungsinstitute in NRW. Unterstützt wurde der Tag durch den Zweckverband der Ausbildungsinstitute NRW, welcher Getränke und Verpflegung sponserte. Neben organisatorischen Fragen und der Wahl eines neuen PiA-Sprechers standen inhaltlich die Finanzierung der praktischen Tätigkeit und die Mitgliedschaft im Versorgungswerk NRW im Vordergrund.

Bei der Wahl wurden Robin Siegel (PPIA, VT) als NRW-PiA-Sprecher, Jürgen Tripp (PPiA, VT) und Eva Puschmann (KJPiA, TP/PA) als stellvertretende NRW-PiA-Sprecher gewählt. Das neue NRW-Sprechergremium wird zusätzlich durch Heide Schweizer (PPiA, TP/PA), Sonja Loske (PPiA, TP/PA), Renate Münker (PPiA/TP/PA), Sussanne Bockenheimer (KJPiA, TP/PA), Alexandra Hütt (PPiA, VT), Judith Seha (KJPiA, VT) und Anne-Christin Hoge (KJPiA, VT) unterstützt.

Zu den beiden inhaltlichen Themen waren externe Experten eingeladen. So gab es zum einen Vortrag von Herrn Schmidt-Lafleur (Hauptgeschäftsführer des Versorgungswerkes NRW) und Herrn Hofmann (Vorsitzender des Verwaltungsrates des Versorgungswerkes NRW) um über die sehr komplexen Inhalte zu informieren. Ausgangspunkt für dieses Thema war, dass gerade der Berufseinstieg für PiA nach der Ausbildung durch die Pflichtmitgliedschaft u. a. in der Landespsychotherapeutenkammer und auch im Versorgungswerk NRW eine deutlich finanzielle Belastung darstellt.

Zum Thema Finanzierung der praktischen Tätigkeit waren Herr Schürmann, Mitglied der Kommission "Zukunft der Krankenhausversorgung" der BPtK und Frau Konitzer, Präsidentin der LPtK, zu Gast. Zunächst berichtete Herr Schürmann in einem Kurzreferat über die Schwierigkeiten während der praktischen Tätigkeit. Hierbei ging er insbesondere auf das Fehlen einer berufsrechtlichen Möglichkeit zur Ausübung von Heilkunde während der PT und die Wichtigkeit des Forschungsgutachtens zur Psychotherapieausbildung ein. Darüber hinaus wurden im Gremium über verschiedene Eingruppierungsmöglichkeiten diskutiert.

Da bereits während des Forums die Chancen durch die Übergabe von halben Kassensitzen angesprochen wurde, wurde dieses Thema ebenfalls kurz in der Abschlussdiskussion aufgegriffen. Hier wurde berichtet, dass es zwar seit dem 1.1.2009 die Möglichkeit gebe, halbe Kassensitze abzugeben. Hiermit seien jedoch einige juristische Schwierigkeiten und Probleme verbunden. Insofern müsse jetzt erst in den nächsten Wochen von Kolleginnen und Kollegen der Versuch gestartet werden, halbe Kassensitze abzugeben. Von Seiten der PiA-Institutsvertreter wurde geäußert, diese Möglichkeit stärker unter den niedergelassenen Kollegen bekannt zu machen, um dem Nachwuchs bessere Chancen in den Berufseinstieg zu ermöglichen. Frau Konitzer hat in diesem Zusammenhang ebenfalls angeboten, verstärkt aktiv zu werden, indem z.B. durch die Psychotherapeutenkammer NRW Veranstaltungen mit Suchenden und Abgebenden organisiert werden, da nun Leute anfangen müßten halbe Praxen verkaufen zu wollen.

Das nächste PiA-Forum NRW wird voraussichtlich Oktober/November 2009 stattfinden.


03.02.2009

Am 28.01.2009 fand in Berlin ein Panel zum Forschungsgutachten zur Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, das vom BMG in Auftrag gegeben wurde, statt. Ziel der Veranstaltung war die Möglichkeit der Stellungnahme zu den Schwerpunktthemen des Gutachtens, geladen war eine Vielzahl von Funktionären aus Verbänden, Fachgesellschaften, Kammern, Ausbildungsinstituten und aus der Politik. Erfreulich war, dass auch PiA in größerer Zahl die Möglichkeit bekommen haben Stellung zu beziehen.

Wir freuen uns, dass wir einige dieser Beiträge hier veröffentlichen können:

PiA-Vertretung NRW

Frank Mutert, Sprecher der Bundeskonferenz der PiA in der Bundespsychotherapeutenkammer

Robin Siegel, PiA-Sprecher im VPP/BDP
Kristina Köhler, PiA-AG Sprecherin der DGVT

Dr. Zsofia Szirmak et al., PiA-Landessprecherinnen der Psychotherapeutenkammer Berlin 1

Dr. Zsofia Szirmak et al., PiA-Landessprecherinnen der Psychotherapeutenkammer Berlin 2

Kristina Siever, PsychotherapieNachwuchsNetz Nordrhein 1
Kristina Siever, PsychotherapieNachwuchsNetz Nordrhein 2

Kristina Siever, PsychotherapieNachwuchsNetz Nordrhein, KiJuPPNo-Netz 1

Kristina Siever, PsychotherapieNachwuchsNetz Nordrhein, KiJuPPNo-Netz 2

Anja Lippert-Orwasch & Martin Pröstler, DGPT-Bundeskandidatenvertretung

Kerstin Sude & Britta Frühling, PiA-Netz Hamburg

 

20.12.08

Keine Verbesserung der finanziellen Situation in der Praktischen Tätigkeit im Rahmen des Krankenhausfinanzierugsreformgesetzes (KHRG)

Am 18.12.08 wurde über das KHRG in zweiter Lesung im Bundestag abgestimmt. Das Gesetz wurde mit den Stimmen von CDU und SPD angenommen. Leider haben sich die Regierungsparteien geweigert die von vielen Psychotherapeuten in Ausbildung und auch psychotherapeutischen Berufsverbänden und Fachgesellschaften geforderten Regelungen zur Refinanzierung der Praktischen Tätigkeit in das Gesetz aufzunehmen. Ein von der Fraktion der Bündnisgrünen eingebrachter Entschließungsantrag, in welchem die Bundesregierung aufgefordert wird, bis März eine gesetzliche Regelung zur Vergütung der Praktischen Tätigkeit vorzulegen wurde ebenfalls mit der Mehrheit der CDU-SPD Koalition abgelehnt. Außer den Grünen stimmte die Linkspartei für den Entschließungsantrag. CDU und SPD verweisen in ihren Stellungnahmen darauf die Ergebnisse des Forschungsgutachtens abwarten zu wollen, bevor Änderungen an der Psychotherapieausbildung vorgenommen werden sollen.

 


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